Pfingsten

Eine Definition des Pfingstfestes finden Sie unter folgendem Link:

http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Pfingsten.html

Pfingsthymnus

1. Komm, Heilger Geist, der Leben schafft,
erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
nun hauch uns Gottes Odem ein.

2. Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
du Beistand, den der Vater schenkt,
aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.

3. Dich sendet Gottes Allmacht aus
im Feuer und in Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund
und machst der Welt die Wahrheit kund.

4. Entflamme Sinne und Gemüt,
dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut
in deiner Kraft das Gute tut.

5. Die Macht des Bösen banne weit,
schenk deinen Frieden allezeit.
Erhalte uns auf rechter Bahn,
daß Unheil uns nicht schaden kann.

6. Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt.

7. Den Vater auf dem ewgen Thron
und seinen auferstandnen Sohn,
dich, Odem Gottes, Heilger Geist,
auf ewig Erd und Himmel preist. Amen.

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Die Entstehung des christlichen Pfingstfestes

Was wir aus der Apostelgeschichte über die Aussendung des Hl. Geistes zu Pfingsten auf die Jünger Jesu erfahren

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da erhob sich plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie weilten.

Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten: und der heilige Geist ließ sich auf jeden von ihnen nieder. Alle wurden mit heiligem Geist erfüllt und begannen in fremden Zungen zu reden, wie der Geist ihnen zu verkünden eingab.

In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus jedem Volk unter dem Himmel. Als sie dieses Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.
Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind sie nicht alle Galiläer, die da reden?

Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören? Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopatamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

(aus der Apostelgeschichte 2, 1-11)

Be 04.06.2006